
Wirtshaus Alt-Coblenz – Döppekooche nach alter Familientradition.
Der Döppekooche wird vor allem aus mehligen Winterkartoffeln hergestellt. Grob gerieben kommt er zusammen mit Zwiebeln, Speck und ein paar Gewürzen in einen Bräter. Im Ofen strebt er dann seiner Vollendung entgegen. Doch wie kann man dieses Nationalgericht der Rheinprovinzen allerorts verfügbar machen?
Zunächst einmal braucht es das beste Döppekooche-Rezept der Region. Und das hat Siebengut gefunden: In den urigen Gemäuern des Wirtshaus Alt-Coblenz, wo Döppekooche noch nach altem Familienrezept zubereitet wird. Dann braucht es eine etwas verrückte Idee und auch die hatte Siebengut. Nach mehreren Versuchen in der heimischen Küche war klar: Der Döppekooche gehört in ein Einweckglas! So ist die Köstlichkeit nicht nur besonders haltbar, sie kann auch direkt nach dem Abnehmen des Deckels in den Ofen oder die Mikrowelle geschoben werden. Freuen Sie sich auf den Duft der guten alten Zeit, direkt aus ihrem Backofen!
Döppekooche im Glas
– Der Geschmack der guten alten Zeit aus ihrem Backofen
Kaum ein Gericht ist mit dem Rheinland so eng verbunden wie der Döppekooche – und kaum ein Gericht hat so viele Namen: Dippelaabes, Kesselskooche oder Kühles, sind nur ein Paar der zahlreichen Bezeichnungen. Der Ursprung liegt in den Worten „Döppe“ für Topf und „Kooche“ für Kuchen, doch die genaue Namensherkunft bleibt bis heute ungeklärt. Gemeint ist aber immer dasselbe: Ein herzhaft, leckeres Kartoffelgericht.
Seinen Ursprung hat der Döppekooche als „Arme-Leute-Essen“ am Tag des heiligen St. Martin. Während die reiche Mittelschicht sich ganz traditionell die Martins-Gans schmecken ließ, griff der weniger wohlhabende Teil der Bevölkerung zum einzigen Lebensmittel, das allzeit verfügbar war: Kartoffeln. Auch die eine oder andere Wurst war durchaus erschwinglich. Und so zauberte man im Ofen ein deftig warmes Festtagsgericht mit leckerer Kruste. Manche Leute behaupten sogar, dass keine Martins-Gans der Welt je einen Döppekooche ersetzen könnte, weil nichts so sehr nach Heimat schmeckt.